📦 RMP.BoxSetup – Bedienungsanleitung zum M5-Box-Scalping-Setup
M5-Struktur erkennen, die Umkehr auf M1 beobachten und den entscheidenden Kursbruch als Signal nutzen: RMP.BoxSetup verbindet diese Schritte in einem Indikator.
Der Indikator untersucht eine abgeschlossene 5-Minuten-Kerze und anschließend die erste 1-Minuten-Kerze der neuen M5-Periode. Entsteht dabei ein passendes Umkehrmuster, wird für genau eine Minute ein Einstiegstrigger aktiviert.
Ein bestätigter Triggerbruch erzeugt einen Long- oder Short-Pfeil. Über die RMP-Signalobjekte kann ein kompatibler Expert Advisor dieses Ereignis für einen Direct Trade übernehmen.
🎯 Was macht RMP.BoxSetup?
RMP.BoxSetup übernimmt drei Aufgaben:
| Funktion | Beschreibung |
|---|---|
| 🔎 Setup-Erkennung | Prüft die M5-Ausgangskerze und die erste folgende M1-Kerze auf ein definiertes Umkehrmuster. |
| 🎨 Chartdarstellung | Blendet auf Wunsch M5-Kerzen, Setup-Rahmen und die aktive Triggerlinie ein. |
| 🔔 Signalübergabe | Erzeugt bei einem gültigen Kursbruch einen Richtungspfeil und optional eine akustische Meldung. |
Die Berechnung erfolgt immer mit internen M1-Daten. Deshalb bleibt die zugrunde liegende Setup-Logik gleich, auch wenn der Indikator beispielsweise auf einem M5-Chart angezeigt wird.
Für das unmittelbare Beobachten der Signalentstehung bietet der M1-Chart mit aktivierter M5-Einblendung die größte Detailansicht.
🧱 Was ist die „Box“?
Die Ausgangsbasis ist eine abgeschlossene M5-Kerze mit einem ausgeprägten Körper und vergleichsweise kleinen Schatten.
Der Kerzenkörper liegt zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs. Der obere und untere Schatten zeigen die zusätzlichen Kursbewegungen über beziehungsweise unter den Körper hinaus.
Mit der Standardeinstellung darf jeder der beiden Schatten höchstens 20 % der gesamten Kerzenspanne ausmachen.
Beispiel:
Eine M5-Kerze besitzt vom Tief bis zum Hoch eine Spanne von 100 Preiseinheiten. Dann dürfen der obere und der untere Schatten jeweils höchstens 20 Preiseinheiten lang sein.
Damit entfallen mindestens 60 % der Gesamtspanne auf den Kerzenkörper.
📌 Die Prozentwerte beziehen sich auf die gesamte High-Low-Spanne der M5-Kerze. Sie beziehen sich weder auf den Kerzenkörper noch auf einen festen Punktabstand.
Die Werte sind einstellbare Filter dieser Umsetzung.
🔴 So entsteht ein Short-Signal
Ein Short-Setup sucht nach einer möglichen Abwärtsumkehr im Anschluss an eine bullische M5-Kerze.
1️⃣ Eine bullische M5-Ausgangskerze schließt
Die M5-Kerze muss oberhalb ihres Eröffnungskurses schließen. Außerdem müssen ihre Schatten und gegebenenfalls ihre Größe zu den eingestellten Filtern passen.
Erst die abgeschlossene Kerze wird als Ausgangsbasis verwendet.
2️⃣ Die erste folgende M1-Kerze überschreitet das M5-Hoch
Von der neuen M5-Periode zählt ausschließlich deren erste M1-Kerze als mögliche Signalkerze.
Ihr Hoch muss über dem Hoch der vorherigen M5-Kerze liegen. Ist ein Sweep-Puffer eingestellt, muss sie auch diesen zusätzlichen Abstand überschreiten.
Eine bloße Berührung der Grenze reicht nicht.
3️⃣ Die M1-Kerze zeigt eine Abwärtsreaktion
Die erste M1-Kerze muss:
-
unterhalb ihres eigenen Eröffnungskurses schließen;
-
mit ihrem Schlusskurs im unteren Bereich ihrer eigenen High-Low-Spanne liegen;
-
bei aktivierter Rückkehrbedingung innerhalb der Spanne der M5-Ausgangskerze schließen.
Standardmäßig muss der Schlusskurs in den unteren 35 % der M1-Spanne liegen.
Die Signalkerze wird erst nach ihrem Abschluss bewertet.
4️⃣ Der Short-Trigger wird aktiviert
Nach dem Abschluss der M1-Signalkerze liegt der Trigger an deren Tief.
Bei einem eingestellten Einstiegspuffer liegt er entsprechend darunter.
Short-Trigger = Tief der M1-Signalkerze − Einstiegspuffer
5️⃣ Der Kurs unterschreitet den Trigger
Nur in der unmittelbar folgenden Minute darf der Trigger ausgelöst werden.
Sobald der aktuelle Bid-Kurs strikt unter die Triggergrenze fällt, entsteht das Short-Signal.
🔻 Der Indikator zeichnet den Short-Pfeil und kann einen kompatiblen RMP-EA über das zugehörige Signalobjekt informieren.
🟢 So entsteht ein Long-Signal
Das Long-Setup bildet den spiegelbildlichen Ablauf.
1️⃣ Eine bärische M5-Ausgangskerze schließt
Die M5-Kerze schließt unterhalb ihres Eröffnungskurses. Ihre Schatten und ihre Größe müssen den aktiven Filtern entsprechen.
2️⃣ Die erste folgende M1-Kerze unterschreitet das M5-Tief
Das Tief dieser ersten M1-Kerze muss unter dem Tief der M5-Ausgangskerze liegen.
Ein eingestellter Sweep-Puffer wird berücksichtigt. Eine bloße Berührung reicht auch hier nicht.
3️⃣ Die M1-Kerze zeigt eine Aufwärtsreaktion
Die erste M1-Kerze muss:
-
oberhalb ihres eigenen Eröffnungskurses schließen;
-
mit ihrem Schlusskurs im oberen Bereich ihrer eigenen Spanne liegen;
-
bei aktivierter Rückkehrbedingung innerhalb der M5-Ausgangsspanne schließen.
Mit der Standardeinstellung liegt der Schlusskurs in den oberen 35 % der M1-Spanne.
4️⃣ Der Long-Trigger wird aktiviert
Der Trigger liegt am Hoch der abgeschlossenen M1-Signalkerze, zuzüglich eines möglichen Einstiegspuffers.
Long-Trigger = Hoch der M1-Signalkerze + Einstiegspuffer
5️⃣ Der Kurs überschreitet den Trigger
Überschreitet der aktuelle Bid-Kurs die Triggergrenze innerhalb der folgenden Minute, entsteht das Long-Signal.
🔺 Der Indikator zeichnet den Long-Pfeil und stellt das entsprechende RMP-Signalobjekt bereit.
⏱️ Das genaue Zeitfenster
Das Setup folgt festen M5-Grenzen in der Brokerzeit des Charts.
| Zeitraum | Aufgabe |
|---|---|
| 10:00–10:05 | Die M5-Ausgangskerze entsteht und schließt. |
| 10:05–10:06 | Die erste M1-Kerze der neuen M5-Periode bildet die mögliche Signalkerze. |
| 10:06–10:07 | Ausschließlich in dieser Minute kann der Triggerbruch ein Signal auslösen. |
| Ab 10:07 | Ein noch nicht ausgelöstes Setup ist abgelaufen. |
Es wird nicht auf den Abschluss der neuen M5-Kerze gewartet. Der Einstiegstrigger kann bereits in deren zweiter Minute ausgelöst werden.
Ein später fertig ausgebildetes Engulfing-Muster ist daher keine zusätzliche Voraussetzung für dieses frühe Signal.
📌 Die Gültigkeit von einer Minute betrifft die Entstehung eines neuen Signals. Ein bereits erzeugter Pfeil bleibt anschließend als historisches Signal erhalten.
🧮 Beispiel für ein Short-Signal
Eine bullische M5-Kerze besitzt folgende Werte:
| Wert | Kurs |
|---|---|
| Eröffnung | 20.000 |
| Hoch | 20.100 |
| Tief | 19.990 |
| Schluss | 20.090 |
Die gesamte Spanne beträgt 110 Preiseinheiten. Oberer und unterer Schatten sind jeweils 10 Preiseinheiten lang und erfüllen damit den 20-%-Filter.
Die erste folgende M1-Kerze bildet diese Werte:
| Wert | Kurs |
|---|---|
| Eröffnung | 20.090 |
| Hoch | 20.110 |
| Tief | 20.060 |
| Schluss | 20.065 |
Damit sind die Short-Bedingungen erfüllt:
✅ Das M1-Hoch liegt über dem M5-Hoch.
✅ Die M1-Kerze schließt bärisch.
✅ Der Schluss liegt in den unteren 10 % ihrer Spanne.
✅ Der Schluss liegt innerhalb der M5-Ausgangsspanne.
Ohne Einstiegspuffer liegt der Short-Trigger bei 20.060.
Erst ein Bid-Kurs unter 20.060 innerhalb der nächsten Minute erzeugt das Signal. Ein Kurs von genau 20.060 reicht nicht aus.
🎨 Die M5-Einblendung im Chart
Mit der integrierten Darstellung bleiben die übergeordneten M5-Kerzen auch auf einem M1-Chart sichtbar.
🔵 Abgeschlossene bullische M5-Kerzen
Sie erscheinen standardmäßig mit einem hellblauen Körper und Docht im Hintergrund.
🌸 Abgeschlossene bärische M5-Kerzen
Sie erscheinen standardmäßig hellrosa.
⚪ Die laufende M5-Kerze
Die noch nicht abgeschlossene M5-Kerze besitzt eine silberne, gestrichelte und ungefüllte Kontur.
Ihre Form kann sich mit neuen Kursen verändern.
🟠 Setup-Markierungen
Ein erkanntes Setup-Muster markiert die M5-Ausgangskerze und die erste folgende M1-Signalkerze mit orangefarbenen Rahmen.
Ein Rahmen allein bedeutet noch keinen Einstieg. Er zeigt, dass das vorbereitende Muster erkannt wurde. Für das eigentliche Signal muss der Kurs anschließend die Triggergrenze brechen.
➖ Die aktive Triggerlinie
Während der gültigen Auslöseminute erscheint die Triggerlinie.
Sie markiert den Kurs, der für ein Long-Signal überschritten beziehungsweise für ein Short-Signal unterschritten werden muss. Nach Ablauf des Zeitfensters wird die Linie entfernt.
🎛️ Gesamte Einblendung ein- oder ausschalten
InpShowM5Overlay
-
true: M5-Kerzen, Setup-Rahmen und Triggerlinie anzeigen.
-
false: Die zusätzliche Darstellung ausblenden.
Die Signalberechnung, die Signalpfeile und die EA-Anbindung arbeiten unabhängig von diesem Schalter weiter.
➡️ Warum steht der aktuelle Pfeil auf der vorherigen Kerze?
RMP.BoxSetup setzt einen neu ausgelösten Signalpfeil bewusst auf Bar [1] des geöffneten Charts.
Bar [0] ist die aktuell laufende Kerze. Bar [1] ist die unmittelbar vorherige Kerze.
Das Signal entsteht während der laufenden Kerze, sein Pfeil wird jedoch auf der vorherigen Kerze platziert. Dieses Verhalten dient der vorgesehenen RMP-Direct-Trade-Anbindung.
| Geöffneter Chart | Position des neu ausgelösten Pfeils |
|---|---|
| M1 | Auf der vorherigen M1-Kerze |
| M5 | Auf der vorherigen M5-Kerze |
📌 Die Pfeilposition ist nicht der tatsächliche Auslösezeitpunkt. Bei einer nachträglichen Chartbetrachtung muss diese Verschiebung berücksichtigt werden.
Bei jeder neuen Chartkerze rückt der historische Pfeil weiter: von Index 1 auf 2, anschließend auf 3 und so weiter.
🤖 Zusammenarbeit mit einem RMP-EA
Bei aktivierter Einstellung InpEnableArrClick=true heißen die aktuellen Signalobjekte:
Long: RMP.BS_SetButton_BUY_1
Short: RMP.BS_SetButton_SELL_1
Historische Objekte tragen den entsprechenden Candle-Index.
Die Pfeile zeigen bei aktivierter Klick-Anbindung außerdem die Hinweise „Click to BUY“ beziehungsweise „Click to SELL“.
Der Expert Advisor muss diese Objekte und das Präfix RMP.BS_ unterstützen. Ob ein Trade automatisch oder nach einem Klick eröffnet wird, bestimmt die Umsetzung und Einstellung des verwendeten EA.
Der Indikator selbst eröffnet keine Orders. Er stellt die Signale bereit.
Wird InpEnableArrClick=false gewählt, entfällt SetButton_ im Objektnamen. Für einen EA, der gezielt die SetButton-Namen erwartet, muss die Einstellung deshalb auf true stehen.
Pro Chart ist eine Instanz mit dem festen Signalpräfix vorgesehen.
⚙️ Die Einstellungen im Überblick
🔎 Muster- und Signalfilter
| Eingabe | Standard | Funktion |
|---|---|---|
InpBarsBack |
1500 | Anzahl der historischen M1-Auslösekerzen, die untersucht werden. |
InpMaxWickPercent |
20.0 | Maximaler Anteil jedes M5-Schattens an der gesamten M5-Spanne. |
InpM1CloseZonePercent |
35.0 | Erlaubter Schlusskursbereich der M1-Signalkerze: unten für Short, oben für Long. |
InpRequireReentry |
true | Verlangt den M1-Schluss innerhalb der M5-Ausgangsspanne. |
InpMinBoxPoints |
0.0 | Mindestgröße der gesamten M5-Spanne; 0 deaktiviert den Filter. |
InpMaxBoxPoints |
0.0 | Maximalgröße der gesamten M5-Spanne; 0 deaktiviert den Filter. |
InpSweepBufferPoints |
0.0 | Zusätzlicher Abstand, um den das M5-Extrem überschritten werden muss. |
InpEntryBufferPoints |
0.0 | Zusätzlicher Abstand hinter dem M1-Extrem für den Einstiegstrigger. |
Kleinere Werte bei InpMaxWickPercent verlangen kompaktere M5-Kerzen. Kleinere Werte bei InpM1CloseZonePercent verlangen einen Schluss näher am jeweiligen M1-Extrem.
InpMaxWickPercent muss zwischen 0 und unter 50 liegen. Für InpM1CloseZonePercent sind Werte über 0 bis einschließlich 50 zulässig.
🎯 Pfeile und EA-Anbindung
| Eingabe | Standard | Funktion |
|---|---|---|
InpArrowOffsetPoints |
15.0 | Mindestabstand des Pfeils zur Kerze. |
InpArrColorLong |
DodgerBlue | Farbe der Long-Pfeile. |
InpArrColorShort |
Rot | Farbe der Short-Pfeile. |
InpEnableArrClick |
true | Aktiviert SetButton-Namen und Klick-Hinweise für die RMP-Anbindung. |
Der sichtbare Pfeilabstand berücksichtigt zusätzlich die Kerzenspanne. Er kann deshalb größer ausfallen als der eingestellte Mindestwert. Dieser Abstand beeinflusst ausschließlich die Darstellung.
🖼️ M5-Darstellung
| Eingabe | Standard | Funktion |
|---|---|---|
InpShowM5Overlay |
true | Gesamte M5-Einblendung ein- oder ausschalten. |
InpM5OverlayBars |
200 | Maximale Anzahl dargestellter M5-Kerzen. |
InpM5BullColor |
LightBlue | Farbe abgeschlossener bullischer M5-Kerzen. |
InpM5BearColor |
LightPink | Farbe abgeschlossener bärischer M5-Kerzen. |
InpM5RunningColor |
Silber | Farbe der laufenden M5-Kerze. |
InpSetupHighlightColor |
DarkOrange | Farbe der Setup-Rahmen und der Triggerlinie. |
Die tatsächlich verfügbare Darstellung hängt auch von der geladenen M1-Historie und InpBarsBack ab.
🔊 Akustische Meldungen
| Eingabe | Standard | Funktion |
|---|---|---|
SoundAlerts |
true | Akustische Signalmeldungen aktivieren oder deaktivieren. |
SoundFileLong |
boxsetuplong | Dateiname für den Long-Signalton. |
SoundFileShort |
boxsetupshort | Dateiname für den Short-Signalton. |
Die Erweiterung .wav wird ergänzt, falls sie nicht im Namen enthalten ist. Die Wiedergabe setzt verfügbare Sounddateien und erlaubte DLL-Aufrufe voraus.
Historische Signale erzeugen keinen Ton. Auch die erste Berechnung nach einem Neustart bleibt stumm.
📏 Was bedeutet „Points“?
Alle Einstellungen mit der Endung Points verwenden die MT4-Punktgröße des jeweiligen Symbols.
Ein MT4-Point ist nicht automatisch ein Pip oder ein ganzer Indexpunkt.
Beispiel: Besitzt ein Symbol eine Punktgröße von 0,01, entsprechen 15 Points einem Kursabstand von 0,15.
Die Prozentfilter für Schatten und Schlusskursposition sind davon unabhängig.
🛑 Stop- und Zielreferenzen
Der Indikator ermittelt intern Referenzkurse für Stop und Ziel:
| Richtung | Stop-Referenz | Zielreferenz |
|---|---|---|
| 🔴 Short | Hoch der M1-Signalkerze | Tief der M5-Ausgangskerze |
| 🟢 Long | Tief der M1-Signalkerze | Hoch der M5-Ausgangskerze |
Diese Werte sind unveränderte Kursreferenzen ohne zusätzlichen Stop-Puffer.
Die vorliegende Version zeichnet daraus keine separaten Stop- oder Ziellinien und setzt keine entsprechenden Orders. Die Referenzwerte werden über die beschriebenen Pfeilobjekte auch nicht automatisch als Stop-Loss und Take-Profit an einen EA übertragen.
Ein Mindest-Chancen-Risiko-Verhältnis wird in dieser Version nicht geprüft.
🕰️ Live-Signale und historische Darstellung
Ein live ausgelöstes Signal wird während der laufenden Indikatorsitzung gespeichert. Ein anschließender Kursrücklauf entfernt den Pfeil nicht.
Wiederholte Ticks desselben Ereignisses erzeugen kein neues Signal. Zusätzlich wird je Auslösekerze des geöffneten Charts höchstens ein Signal gespeichert.
Bei einem Neustart wird die historische Darstellung aus den verfügbaren Kerzendaten neu berechnet. Ein dauerhaftes Signalarchiv wird nicht geschrieben.
Historische Auslösungen werden anhand der Hoch- und Tiefwerte der bereits abgeschlossenen Auslöseminute erkannt. Diese Darstellung dokumentiert somit einen historischen Triggerbruch, aber keinen tatsächlich ausgeführten Trade oder dessen Ausführungspreis.
Für aktuelle Live-Signale zählt der aktuelle Bid-Kurs. Ein früherer Bruch innerhalb der laufenden Minute wird nach einem Rücklauf nicht allein aus deren bisherigem Hoch oder Tief als neuer Live-Einstieg rekonstruiert.
Wird der Indikator innerhalb einer gültigen Auslöseminute neu gestartet und der aktuelle Bid liegt bereits jenseits des Triggers, kann unmittelbar ein aktueller Pfeil entstehen. Die erste Berechnung bleibt dabei akustisch stumm.
❓ Häufige Fragen
🟠 Warum sehe ich orangefarbene Rahmen, aber keinen Signalpfeil?
Die Rahmen kennzeichnen das vorbereitende Setup. Der Kurs muss anschließend innerhalb der gültigen Minute den Trigger brechen. Ohne diesen Kursbruch entsteht kein Signal.
⏳ Warum wird ein späterer Kursbruch nicht mehr berücksichtigt?
Das Zeitfenster endet nach der einen vorgesehenen Auslöseminute. Ein späterer Bruch gehört nicht mehr zu diesem Setup.
➖ Warum reicht die Berührung der Triggerlinie nicht?
Der Indikator verlangt ein echtes Überschreiten für Long beziehungsweise Unterschreiten für Short. Die bloße Gleichheit mit dem Triggerkurs löst nicht aus.
🎨 Kann ich die M5-Einblendung abschalten und weiterhin Signale erhalten?
Ja. InpShowM5Overlay=false deaktiviert ausschließlich die zusätzliche Darstellung.
🔔 Warum erscheint beim Start ein Pfeil ohne Ton?
Die erste Berechnung nach einem Neustart ist bewusst stumm. Auch historische Signale werden ohne akustische Meldung aufgebaut.
📊 Warum fehlen einzelne M5-Kerzen oder Setups?
Die Berechnung verlangt lückenlos aufeinanderfolgende M1-Kerzen. Bei fehlenden Daten werden betroffene Muster und unvollständige historische M5-Kerzen übersprungen.
💰 Warum kann der tatsächliche Einstiegspreis vom Triggerkurs abweichen?
Die Signalprüfung verwendet für beide Richtungen Bid-Kurse. Ein Kauf wird üblicherweise zum Ask-Kurs ausgeführt. Zusätzlich können Kursbewegungen, Spread, Slippage und die Verarbeitung durch den EA den tatsächlichen Einstieg beeinflussen.
🤖 Bedeutet jeder Pfeil automatisch einen eröffneten Trade?
Nein. Der Pfeil ist die Signalübergabe. Ob daraus eine Order entsteht, hängt vom angebundenen EA, dessen Einstellungen und der tatsächlichen Orderausführung ab.
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